Ziele

Gemäß ihrer Satzung will die Goethe-Gesellschaft im In- und Ausland "zur vertieften Kenntnis Goethes, seines Umfeldes und seiner Bedeutung für die Gegenwart" beitragen "und der ihm gewidmeten Forschung Anregungen" geben.

Zur Erreichung dieser Ziele tragen bei:

    • die Hauptversammlung
    • das Goethe-Jahrbuch
    • die Schriften der Goethe-Gesellschaft
    • das Stipendiatenprogramm
    • der Sommerkurs für Studierende
    • die Sommerschule für Schüler
    • die Ortsvereinigungen
    • die ausländischen Goethe-Gesellschaften
    • Vorträge, Symposien und Ausstellungen.

Alle zwei Jahre, traditionell von Mittwoch bis Samstag in der Woche nach Pfingsten, veranstaltet die Goethe-Gesellschaft für ihre Mitglieder die sogenannte Hauptversammlung. 1999 folgten mehr als 1000 Goethe-Freunde aus 30 Ländern der Welt der Einladung nach Weimar. Die Hauptversammlung beinhaltet die wissenschaftliche Konferenz, bei der in zwölf Arbeitsgruppen neueste Ergebnisse der Goethe-Forschung referiert und diskutiert werden, die Mitgliederversammlung sowie ein vielseitiges kulturelles Programm.

Die wissenschaftlichen Publikationsorgane der Gesellschaft sind das Goethe-Jahrbuch und die Schriften der Goethe-Gesellschaft. Das Goethe-Jahrbuch enthält Abhandlungen zur Goethe-Forschung, Rezensionen wichtiger Neuerscheinungen, Berichte zur Tätigkeit der Goethe-Gesellschaft, ihrer Ortsvereinigungen und ausländischen Gesellschaften sowie eine Goethe-Bibliographie. Die Schriften der Goethe-Gesellschaft erscheinen seit 1885 in unregelmäßigen Abständen.

Mit dem 1993 von Prof. Dr. Werner Keller ins Leben gerufenen Stipendiatenprogramm fördert die Goethe-Gesellschaft jüngere Goethe-Forscher aus vorwiegend ost- und südosteuropäischen Ländern. Die meist dreimonatigen Stipendien mit Arbeitsmöglichkeiten in den Archiven und Bibliotheken Weimars, dem Kennenlernen deutscher Klassik am authentischen Ort und der wissenschaftlichen Betreuung durch die Goethe-Gesellschaft wirken nachhaltig auf die Stipendiaten.